BMBF-Forschungsprojekt "MAMSplus"
Unterstützt durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung ist mit dem Multi-Access, Modular –Services Framework – kurz MAMS – ein Großprojekt entstanden, das kleinen und mittelständischen Unternehmen neue Kommunikationsdienste und Services anbieten soll. Weil sich Unternehmen heute auf eine Gesellschaft einstellen müssen, die von zunehmender Fragmentierung geprägt ist, wird immer wichtiger, innovativ auf Interessen und Erwartungen der Kunden zu reagieren. Kleinen und mittleren Unternehmen fehlen dafür jedoch zum Teil die Ressourcen und das notwendige Knowhow.
Anhand einer intuitiv bedienbaren Grafikoberfläche werden innerhalb des MAMSplus-Projektes Werkzeuge für die Generierung individueller Kundenservices zur Verfügung gestellt, welche leicht an spezifische Bedürfnisse im KMU-Umfeld angepasst werden können. Möglich wird dies mit einem neuartigen Dienstbaukasten, einer so genannten Service Delivery Plattform, mit der kombinierbare Dienste aus den Bereichen Informationstechnologie und Telekommunikation erstellt werden können.
D-LABS @ MAMSplus
Das MAMSplus-Forschungsprojekt wird durch ein Konsortium aus Industrie und Forschung ausgestaltet D-LABS arbeitet dabei als neuer Kooperationspartner seit 2008 innerhalb des MAMSplus-Projektes und ist dabei insbesondere in das Arbeitspaket zur Integrations- und Erprobungsumgebung eingebunden. Ziel ist die Entwicklung von Showcases zu Demonstrations- und Evaluationszwecken. Diese basieren auf Szenarien, die relevante Prozessabläufe, Akteure und Kommunikationsschnittstellen in den beiden Anwendungsbereichen Sekundärprävention (Gesundheitswesen) und Geschäftskommunikation. Auf Gesundheitsebene wird dies von medizinischen Partnern wie der Charité Universitätsmedizin Berlin oder den Median-Kliniken unterstützt. Auf der Ebene der Geschäftskommunikation ist D-LABS der Spezialist für designgeführte Geschäftsprozessgestaltung und der Konzeption innovativer Abläufe in diesem Bereich. Der Einbezug des Unternehmens soll dazu beitragen, die Erfolgsaussichten des Projektes durch die Entwicklung realistischer Anwendungsfälle zu erhöhen. Zudem soll durch die Mitwirkung von D-LABS sichergestellt werden, dass die Dienste der MAMS-Plattform auch von Personen ohne ausgeprägten technischen Hintergrund genutzt werden können.
Weitere Informationen zum Projekt:
http://www.mams-platform.net/
http://www.mams-blog.de/







