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13.11.2009

D-LABS beim World Usability Day in 2009

Der World Usability Day ist ein jährlich stattfindendes, inzwischen sehr bekanntes Event, das weltweit dazu aufruft, die Themen Nutzerfreundlichkeit und  nutzerzentrierte Gestaltung ins Gespräch zu bringen und weiterzuentwickeln. Weltweit finden Veranstaltungen an über 200 Orten statt, davon 22 alleine in Deutschland. In Berlin fand er dieses Jahr bereits zum fünften Mal in Folge statt. Eine gute Bilanz, an der es jedoch weiter zu arbeiten gilt. Schließlich ist Usability ein Thema, dass überall präsent sein sollte.

Probefahrt Usability lautete das diesjährige Motto, bei dem sich alles um das Thema Nutzerfreundlichkeit von Produkten und Services der Deutschen Bahn drehte. In zahlreichen Workshops beobachteten die Teilnehmer u.a. Kunden der Deutschen Bahn und entwickelten Lösungsideen, um die Produkte und Services im öffentlichen Verkehr nutzerfreundlicher zu gestalten.

Experten, Unternehmen und Interessenten insbesondere aus den Fachbereichen Psychologie, Design, Informatik und Ingenieurswissenschaften kamen miteinander ins Gespräch und tauschten sich über Vorgehensweisen, Methoden und Trends der Usabi-lity Branche aus.

D-LABS nutzte die Gelegenheit und hielt eine Open Session zum Thema "Nutzerbedürfnisse erforschen und Innovationen generieren" ab. Um zu zeigen, worauf es dabei wirklich ankommt und wo potentielle Fehlerquellen liegen, haben wir unsere Teilnehmer in einem Wettbewerb mit den Gruppen Designer, Psychologen und Ingenieure  gegeneinander antreten lassen. Ihre Aufgabe war es, auf der Grundlage von fünf Fotos eine Person (richtig) zu charakterisieren. Wie nicht anders zu erwarten war, unterschieden sich die Ergebnisse der einzelnen Gruppen. D-LABS erarbeitete zusammen mit den Teilnehmern an diesem Beispiel Regeln und Hinweise für eine gründliche Untersuchung von Nutzerbedürfnissen und deren Übertragung in Neuentwicklungen. Fazit: Nutzerforschung  braucht reflektierte Beobachter und professionelle Methodik um zu brauchbaren Ergebnissen zu gelangen. Und nur dann entstehen daraus wirklich nachhaltige Innovationen.

Von: Angela Kreitenweis, Julia Passarge