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Technologien im Design-Development Workflow
Softwarekonzepte müssen neben ihrer Nutzerzentrierung auch technologisch machbar sein und aus Implementierungssicht Raum für Innovationen schaffen. Um das zu erreichen, testen wir bei D-LABS regelmäßig mit neuen Technologien, wie neuartige Interaktionen und komplexe Prozesse umgesetzt werden können.
In vergangenen Projekten sind die Technologien Adobe Flex, Microsoft Silverlight/WPF und HTML/AJAX
- Kompatibilität des Design Workflows mit der Creative Suite
- Umfang und Anpassbarkeit der Komponentenbibliothek
- Datenanbindung
- Größe der Technologie-Community
- Verbreitung der Laufzeitumgebung
Die folgende Tabelle illustriert das Ergebnis und zeigt, wie geeignet die verschiedenen Technologien für unser internes Projekt sind.

Wir haben uns aufgrund umfangreicher Projekterfahrung mit diesen Technologien und einem direkten Vergleich dafür entschieden, den Design-Development Workflow mit der Adobe Flex Technologie zu optimieren.
Flex liegt beim Kriterium Design Workflow deutlich vor Silverlight und AJAX, da der Workflow zwischen der Creative Suite und dem Flex Builder sehr ausgereift ist und die Zusammenarbeit zwischen unseren Interaction Designern und UI Developern optimal beim Experience- und High Fidelity Prototyping unterstützt. Im speziellen hat sich bis jetzt die Nutzung von Photoshop CS3 und Flash Professional für das visuelle Design bewährt.
Die Flex Komponentenbibliothek bietet eine nahezu vollständige Sammlung an UI Elementen, die für Prototypen relevant sind. Sehr nützlich sind dabei auch die Data-Visualization Komponenten von Flex, mit denen Diagramme und Graphen erstellt werden können. In jedem Projekt entstehen neue Konzepte und Ideen, welche immer wieder technologische Herausforderungen darstellen. Im Vergleich zu bspw. Silverlight/WPF bietet das Flex Framework ausreichend Flexibilität, um in kurzen Iterationsphasen neue Komponenten erstellen zu können. Unsere Erfahrung zeigt, dass sich Flex Komponenten nicht nur effektiv entwickeln, sondern auch mit Hilfe von Photoshop, Fireworks und Co. auch sehr leicht gestalten lassen.
Ein weiteres positives Argument für Flex ist die Datenintegration, die ohne nennenswerte zusätzliche Programmierung im Prototyp möglich ist. So kann ein Interaktionsszenario im Prototyp realistischer gestaltet werden. Je nachdem, welches Datenformat der Kunde zur Verfügung stellt, lassen sich beispielsweise XML oder Webservices sehr einfach einbinden. Auch andere Datenquellen sind mit vergleichsweise wenig Aufwand in eine Flex Anwendung integrierbar. So ist es mit Hilfe von „Remote Objects“ möglich auf ein Ruby-, Java- oder PHP-Backend zuzugreifen.
Ein weiterer wichtiger Faktor bei der Technologieauswahl ist die Supportqualität und -verfügbarkeit von Hersteller und Community. Da die Adobe Flash Plattform eine sehr verbreitete Plug-In Technologie im Internet ist, existiert eine sehr lebendige und kompetente Community, die auch im Enterprise Bereich aktiv ist.

Derzeit entwickeln wir in einem internen Projekt mit Adobe Flex und AIR Technologie, um zukünftig noch effizienter Prototyping Iterationen einsetzen zu können. Dieses interne Projekt ermöglicht es aus Sicht des Designs und der Entwicklung neue Wege zu gehen, um auch weiterhin unsere Kunden in neuen Technologien kompetent beraten zu können. Die Anwendung, die im internen Projekt entwickelt wird, wird bereits eingesetzt und dabei iterativ verbessert. Mehr Details zu dieser Anwendung gibt es demnächst in einem weiteren Blog-Eintrag hier auf www.d-lals.com/blog.
Weiterführende Links:
- Flex Learning Paths für Manager, Designer, Architekten und Entwickler
- Design Workflow für die Creative Suite
- Flex Komponenten Entwicklung mit Flash
- Datenanbindung
- Datenvisualisierung
- Adobe Community
- Flash Player Verbreitung im Web (speziell in Unternehmen)
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