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Paper Prototyping

Aus Anwendungsszenarien oder Use Cases werden in Papier-Prototypen erste mögliche Anordnungen von Funktionalitäten in der Software oder Website auf Papier gezeichnet. Paper Prototyping zählt zu den Low-Fidelity-Prototyp-Methoden.

Voraussetzungen

Anwendungsszenarien oder Use Cases

Vorgehen

Die in den Use Cases oder Anwendungsszenarien erwähnten Funktionalitäten werden zunächst gesammelt und dann in ersten Zeichnungen auf Papier zu einem Interface angeordnet. Dadurch wird sichergestellt, dass alle Anforderungen durch das User Interface erfüllt werden. In der Validierung werden mit dem Nutzer bereits konkrete Anwendungsfälle durchgespielt. Außerdem besteht die Möglichkeit gemeinsam Änderungen oder neue Lösungsansätze zu skizzieren.

Relevanz

Durch die sehr frühe Validierung können fachliche Missverständnisse und mögliche Fehler im Interface sehr schnell reduziert werden. Da die Interfaces ausschließlich grob skizziert sind, konzentriert sich das Feedback der Anwender auf die Funktionalität statt auf die grafische Gestaltung. Je mehr Aufwand in die Iteration des Papier-Prototyps investiert wird, desto geringer fällt der Korrekturbedarf in späteren Prototypen (Wireframes, Medium-Fidelity-Prototyp, High-Fidelity-Prototyp) aus.

Nächste Schritte

METHODENBESCHREIBUNG

Die Methodenbeschreibung können Sie sich hier als PDF herunterladen (Adobe Acrobat Reader erforderlich)

WORKSHOP

In der D-LABS Academy können Sie im Rahmen unserer Seminarangebote den Workshop „Rapid Prototyping“ besuchen.